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Bildkompetenz spielt heutzutage nicht nur in Kunst und Wissenschaft, sondern
auch in der Wirtschaft eine große Rolle:
Beamer, Corporate Design, Visualisierung, Charts und vieles andere machen
dies augenfällig. Zeitdiagnosen wie
"Bilderflut“, "visuelle Zeitenwende“ und "iconic-turn“ benennen
so eine Entwicklung, die sich auch in Unternehmen vollzieht.
Vor diesem Hintergrund initiiert die Akademie Schloss Solitude im Rahmen des Programms art, science & business das
explorative Projekt "Was sehen Manager?“. Wache Köpfe aus Unternehmen, Wissenschaft und Kunst bearbeiten
in einem zweiteiligen Workshop gemeinsam Fragen wie:
Was kann man in Organisationen sehen? Wie sieht Effizienz aus? Was ist ein Chart?
Wozu haben Berater Charts? Ist Corporate Culture eine Visual Culture? Wo kommen
Bilder in Unternehmen vor? Was ist ein schönes Unternehmen? "Unternehmen
als Text" vs. "Unternehmen als Bild“? Gibt es einen pictorial-turn
im Management? Was heißt das? Inwiefern ist Management eine visuelle Praxis,
visuelles Handeln? Wie sieht es in einer Branche aus? Wie sieht es in großen,
kleinen, mittleren Unternehmen aus? Wachsend, kriselnd, boomend? Wo beeinflusst
das Visuelle die Leistung eines Unternehmens? wo die Qualität von Entscheidungen?
Welche Geschäftsprozesse sind betroffen? Wo spielen Bilder in Unternehmen
eine Rolle? Und wo können Bilder für Unternehmensziele wirksam werden?
Was passiert, wenn man ein Unternehmen als Bild sieht?
Die Exploration verfolgt mehrere Ziele:
Erkunden des Feldes "Bildlichkeit" und "Management"
Aufbau eines visuellen Archivs aktueller Unternehmensrealität
Entwicklung und Überprüfung visueller Methoden für Organisationszusammenhänge
Schärfung der individuellen Bildpraxis aller Teilnehmenden
Diskussion und Überprüfung zentraler Thesen aus dem Bilddiskurs für
Unternehmen: Gibt es eine visuelle Zeitenwende? Wo zeigt sie sich in Unternehmen?
Was verändert sie in Unternehmen?
Vertiefung des Dialogs zwischen Managementpraxis und kulturellen Praktiken.
Das Programm art, science & business wird durch die finanzielle Unterstützung
der Landesstiftung Baden-Württemberg ermöglicht.
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